Wie im Sportunterricht …

Das Turnreck ist wohl hauptsächlich aus dem schulischen Sportunterricht bekannt und nicht bei Jedermann mit Freude entgegen genommen worden. Dieses Turngerät aus dem Bereich des Geräteturnens ist tatsächlich nicht immer der beste Freund. Es kommt aber auch ganz darauf an, wie man mit der Turnstange aufgewachsen ist. Die eigentliche Reckstange ist, wie der Name bereits sagt, eine waagerechte Stange, die ein zwei senkrecht in der Erde stehenden Holzpfeilern montiert wird. In der richtigen Sportart werden Spannseile genutzt, die das ganze Turnreck elastisch machen. Dies wäre jedoch im heimischen Garten als „Spielzeug“ für die Kinder viel zu gefährlich, daher wird davon abgesehen.
Kinder werden ihre große Freude an diesem Sportgerät haben, da die Hemmschwelle hier noch nicht wesentlich ausgeprägt ist. Alles muss praktisch ausprobiert werden und Gefahr ist ein Fremdwort. Für andere ältere Kinder, die in ihrem Leben noch nie mit einem solchen Gerät in Kontakt getreten sind und sich nun erstmals daran versuchen sollen, ist diese Hemmschwelle wesentlich weiter ausgeprägt. Das Turnen an der Turnstange geht wesentlich schlechter von der Hand. Diese unzureichend vorhandene Hemmschwelle bei Kindern kann jedoch auch als große Gefahr empfunden werden. So können Kinder nicht einschätzen, wann das Spielen ein Ende haben sollte. Turnrecks sind dann die größte Gefahr, die es geben kann. Eine elterliche oder erwachsene Aufsichtsperson sollte daher unbedingt beim Spielen in der Nähe sein, um eventuelle Gefahrensituationen auszubremsen und den Kindern entsprechende Einweisungen zu geben.
Für die Kleinen ist das Ganze selbstverständlich nur ein Spar. Sie wollen sich austoben und ihre überschüssige Energie schnellstmöglich loswerden. Die Turnstange ist dafür das ideale Gerät. Am besten ist es, trotz aller Gefahren, bereits früh die Kinder an dieses Turngerät heranzuführen. Häufig ist der Wunsch des Kindes nach einer Turnstange bereits in jungen Jahren da, da sie es bei Freunden gesehen haben. Da die Reckstange bei einer guten Qualität, die häufig durch Made in Germany erreicht wird, bis zu 100 Kilogramm belastbar ist, können selbst die Erwachsenen eine Kostprobe auf der Reckstange probieren. Vorausgesetzt das Mut und Wille dazu da sind.
Doch woher kommt diese Angst vor einem solchen Turngerät, die manche Menschen den Schweißausbrüchen nah bringt? Häufig muss man für diese Antwort zurück in die Schulzeit gehen. Hier war das Reck praktisch Bestandteil der täglichen Turnübungen. Die Hemmschwelle war bereits weit ausgeprägt, so dass Angst vor diesem ehrfürchtigen Gerät durchaus möglich war. Wurde man dann noch „gezwungen“ an diesem Turnreck zu turnen, waren die Erfahrungen meist weniger imposant. Der nachhaltige Eindruck ebenfalls. Daher ist eine Anschaffung der Turnstange in jungen Jahren bereits äußerst sinnvoll, da man damit sogar den Weg des Kindes ein wenig vereinfachen kann – wenigstens im schulischen Sportunterricht.