Wo baue ich im Garten eine Turnstange auf?

Kinder brauchen Bewegung – besonders dafür geeignet sind Turnstangen. Diese sind in vielen Fällen leicht transportierbar und im Auf- und Abbau sehr einfach. Außerdem kann man sie selbst in kleinen Gärten ohne Probleme aufbauen. Ein einfaches Turnreck besteht lediglich aus zwei Pfosten, die wahlweise aus Holz oder Edelstahl. Beides ist hervorragend geeignet, sollte aber einigen vorherigen Kontrollen unterzogen werden. Desweiteren besteht das Gerät aus einer Querstange, die Stange, an dem die eigentlichen Sport- und Spielübungen stattfinden. Das war es im Großen und Ganzen auch schon wieder. Sie sehen also, ein solches Gerät könnte in jedem Garten Platz finden und wird seine Wirkung auf keinen Fall verfehlen.

Haben Sie einen etwas größeren Garten zur Verfügung, können Sie auch über mehrere Turnstangen nachdenken. Das heißt beispielsweise bei zwei Turnstangen, dass das Gerät aus drei Pfosten besteht. Dazwischen quer gelegen befinden sich wieder die eigentlichen Turnstangen. Das Ganze kann man eventuell ausweiten. Dies empfiehlt sich aber wirklich nur, wenn der Bedarf entsteht, beispielsweise wenn mehrere Kinder im Haus sind, die an den Turnstangen üben möchten.

Die Pfosten sollten weit genug ins Erdreich einbetoniert werden. Einbetoniert deshalb, da sonst nicht genügend Halt vorhanden ist und die Pfosten brechen können oder aus dem Erdreich „rutschen“. Beton als Untergrund sollte im Allgemeinen vermieden werden, da hier eine zu hohe Verletzungsgefahr besteht. Sollten Sie jedoch keine andere Möglichkeit haben, achten Sie bitte darauf, dass spezielle Sportmatten ausgelegt werden, um einen eventuellen Sturz abzuhalten. Greifen Sie bitte nicht auf Ausweichmöglichkeiten zurück, da diese nicht dieselbe Qualität aufweisen können wie die Sportmatten. Das heißt, ein Sturz kann möglicherweise nicht richtig abgefedert werden und es besteht trotz der Matten eine große Verletzungsgefahr. Eine bessere Variante für den Aufbau ist definitiv der Rasen. Hier kann der Sturz auch ohne Matten wesentlich besser abgefedert werden und die Verletzungsgefahr ist viel geringer.

Ebenso wichtig ist der vorhandene Platz unter der Turnstange. Hier muss genügend „Spielfreiheit“ vorhanden sein damit die Kinder beim Toben nirgendwo hängen bleiben. Das heißt, dass Sie beispielsweise keine Blumentöpfe in die Nähe der Turnstange stellen sollten, da diese sehr schlimm ausgehen könnte, wenn Ihr Kind mit dem Kopf gegen eben diesen Blumentopf stößt.

Da Kinder beim Toben oft schwitzen, wäre es von Vorteil, wenn Sie die Turnstange in einem schattigen Bereich Ihres Gartens aufbauen, falls vorhanden. So kann man einen möglichen Hitzschlag oder ähnliches vermeiden. Die schattige Lage bringt auch den positiven Effekt, dass sich der Edelstahl, aus dem die Stange besteht, nicht zu sehr erhitzt. So sind schmerzhafte Berührungen vermeidbar. Wer die Turnstange in der Nähe der Garten- oder Haustüre aufstellen möchte und das Haus noch in Planung ist, kann bei der Konstruktion auf spezielle Türvorrichtungen zurückgreifen um ein harmonisches Einfügen des Turnrecks im Eingangsbereich zu gewährleisten.

Sie sehen beim Aufbau der Turnstange an einem perfekten Ort können viele Gefahrenzonen schon im Vorfeld beseitigt werden. Der richtige Aufbau sorgt somit für ein sorgenfreies Toben Ihrer Kinder auf dem Turngerät.

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